Fahrerteam

 

  • Urs Rahm
  • Marco Rimensberger
  • Roger Tillmann
  • Reto Marti
  • Christoph Bickel

Das Team bedankt sich bei folgenden Firmen für die Unterstützung:

 

Bike-Abenteuer Trans-Schwarzwald
Wer an einem Bike-Mehrtage-Event teilnehmen möchte, hat die Qual der Wahl, welcher Herausforderung er sich stellen möchte. Eines dieser alles abverlangenden Rennen ist das in Deutschland stattfindende „VAUDE MountainBIKE Trans-Schwarzwald“, das vom 15.-21. August 2010 stattfand, für Hobbybiker eine grosse Herausforderung. Die Strecke führte in diesem Jahr von Sasbachwalden auf den Feldberg, dazwischen lagen 535km sowie 14'355 Höhenmeter, die vor allem auf Wald- und Schotterwegen zu absolvieren waren.
Zwei Säuliämtler, Urs Rahm aus Obfelden und Marco Rimensberger aus Affoltern wagten sich an dieses Unterfangen und trugen sich als 2er Team, Velo Nägeli Scott Die Mobiliar“ in die Startliste ein. Beide Fahrer mussten die gesamte Strecke absolvieren und jeweils innerhalb einer Minute über die Ziellinie fahren.
Sonntag um 11.00 Uhr wurde zur ersten Etappe (73km/2325hm) von Sasbachwalden nach Bad Wildbad gestartet und pünktlich mit dem Startschuss öffnete Petrus die Regenschleusen und hatte vier Tage lang kein Erbarmen mit den ca. 500 startenden Biker. Die Regenjacken konnten gerade noch montiert werden und ab ging’s und zwar gleich mit einem deftigen Anstieg von 15 Kilometern und 800 Höhenmeter. Die andauernde Dreckspritzerei, von den so langsam aber sicher verschlammenden Wege, machten Urs schon am ersten Tag zu schaffen.                                                                                            Was zuerst einfach störte, entwickelte sich bald zu einer Entzündung der Augen. Aufgeben kam aber nicht in Frage und so war Urs die nächsten Tage halb blind unterwegs, orientieren konnte er sich nur an Marco, der von nun an die Führungsarbeit übernehmen musste. Bei den vielen Aufstiegen und Abfahrten mit Tempos bis zu 80 km/h, wurde so die Konzentration von Urs zusätzlich aufs äusserste gefordert. Die zweite Herausforderungen der 2. Etappe von Bad Wildbad nach Freudenstadt (76km/2620hm), waren die tiefen Temperaturen von nur gerade mal 10°. Endlich im Ziel angelange, war nicht aufwärmen und ausruhen angesagt, sondern die Racebike`s mussten zuerst wieder auf Vordermann gebracht werden. Dank der professionellen Mithilfe des Betreuerteams Vreni und Bruno Klaus (Schwiegereltern von Urs) wurde auch diese Mehrarbeit bestens gemeistert und Urs und Marco kamen als eines der wenigen Teams, Pannenfrei durch die Woche.
Am 3. Tag von Freudenstadt nach Bad Rippoldsau-Schapbach(56.5km/1450hm) machte der Regen eine kurze Verschnaufpause, dafür verdeckte ein hartnäckiger Nebel den Bikern die Sicht. Trotzdem konnten das Raceteam die vielen Singletrails geniessen. Am vierten Renntag von Bad Rippoldsau-Schapbach nach Schonach(73km/2620hm), wurde dann die Geduld der Fahrer aufs äusserste strapaziert. Wie schon die Tage zuvor, ging’s gleich am Start zur Sache, doch was war den das? Kaum richtig in Fahrt gekommen, standen schon

wieder alle Biker. Kaum zu glauben, aber der Grund war ein Naturtunnel für Wanderer welches die Fahrer nur einzeln hintereinander durchfahren liess.

                           
Dann endlich, am 5. Tag, die Strecke führte von Schonach nach Engen (100km/1430hm), hatte Petrus Einsicht mit den regengeplagten Fahrern. Die Sonne zeigte sich zum ersten Mal und mit ihr wurde es endlich wärmer. Wer nun aber gedachte hatte, er könnte bei der zwar längsten aber mit mehr Abfahrten als Aufstiege gespickten Etappe, die Beine hängen lassen und die Sonne geniessen, dem machten das hohe Tempo und der ewige Gegenwind einen grossen Strich durch die Rechnung. Schlussendlich war da noch die Zielrampe mit einer 20%iger Steigung, die den Fahrern nochmals alles abforderte.
Nach 67km und 1'570 hm am 6. Tag, von Engen nach Grafenhausen, war er dann endlich da, der letzte Tag. Der Veranstalter hatte aber keine erbarmen mit den langsam aber sicher am Anschlag befindenden Fahrer, sondern baute gleich noch mit der Bergankunft auf den Feldberg die Höchste Erhebung der Woche in die doch happigen 89,5 km mit 2'340 hm gespickten Etappe ein. Zähne zusammenbeissen und durch, hiess es auch nochmals für Urs und Marco, aber mit dem Finalen Zieleinlauf im Hinterkopf, wachsen ja bekanntlich ungahnte Kräfte. Nach 27 Stunden 21 Minuten und 55 Sekunden war’s dann soweit, das langersehnte Ziel auf dem Feldberg war erreicht. Nur gerade 4 Stunden verlor das „Velo Nägeli Scott Die Mobiliar“ Team auf die Sieger und rangierten sich damit auf dem sehr guten 9. Rang in der Kategorie Team Master.
Text: Brigitte Kälin

 

 

 

Ihre Favoriten:

                 

Christoph:

Rennvelo:

Bike: 

Scott CR1

Scott Scale RC

Reto: 

Rennvelo:

Bike: 

Scott Addict

Scott Scale 10

Roger:

Rennvelo:

Bike: 

Scott Scale RC Scott Addict
Marco

Rennvelo:

Bike: 

Scott CR1

Scott Spark LTD

Urs

Rennvelo:

Bike: 

Time RXR ulteam

Scott Scale RC

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                          

 

 

 







 
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